Wir danken allen, die mit uns gemeinsam zu dieser Demonstration für Frieden aufgerufen haben und allen, die mit uns gemeinsam ihre Solidarität mit der Ukraine auf dem Marktplatz gezeigt haben.

Zusammen waren und sind wir Viele!

Sebastian Rüter hatte für uns Worte über die Unerträglichkeit von Putins Handeln und zitierte Bertold Brecht:

Die Bitten der Kinder

„Die Häuser sollen nicht brennen.
Bomber sollt man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Leben soll keine Straf sein.
Die Mütter sollen nicht weinen.
Keiner sollt töten einen.
Alle sollen was bauen.
Da kann man allen trauen.
Die Jungen sollen's erreichen.
Die Alten desgleichen.“

Bertolt Brecht (1951)

Die Pfarrerin der evangelischen St. Andreasgemeinde, Luping Huang, machte ihre Trauer darüber deutlich, das wohl leider eine neue Politik an eine neue Welt angepasst werden muss, aber nur die Liebe der Menschheit hilft, miteinander auf Dauer in Frieden zu leben.

Unser Bürgermeister Thomas Schmidt konstatierte, dass es nicht das Land Russland mit seinen Bewohnern sei, das für die unglaublichen Taten in der Ukraine verantwortlich gemacht werden darf, sondern allein Putin, der Agressor. Er verwies auf den Aufruf der Stadt Teltow, den Flüchtlingen private Unterkünfte und Hilfe zu bieten und bittet alle Einwohner*innen um Mithilfe und Kontaktaufnahme unter teltow-hilft@teltow.de.

Nazar, ein ukrainischer Bauunternehmer aus Teltow, der gerade die Familien seiner Mitarbeiter in Sicherheit bringt, hat bis Dienstag Abend so viele Hilfsgüter von Teltowerinnen und Teltowern erhalten, dass die Polizei regulierend eingreifen musste!
Neue Spenden (warme Kleidung, Winterstiefel, Isomatten, Schlafsäcke, haltbare Lebensmittel, Windeln, Binden usw.) werden wieder ab Samstag, 05.03.2022, 10 Uhr entgegen genommen:
Teltow, Iserstraße 2a auf dem Hof.

Und natürlich organisiert auch die Stadtverwaltung selbst entsprechende Hilfe:
Hilfsgüter für die Ukraine