Wir leben gerne in Teltow!

Doch auch hier gibt es noch Ecken und Plätze, die Gefahren in sich bergen und ein ungutes Gefühl in uns wecken.
Es ist wichtig, dass wir deutlich machen: Die weibliche Sichtweise ist nicht einfach nur eine ergänzende zu der „allgemein herrschenden“, sondern für Frauen die einzig entscheidende – vor allem in Gefahrensituationen. Dabei definiert jede „Gefahr“ vermutlich anders für sich, entscheidend ist hierbei das „Unwohlsein“, das sich nicht erklären oder wegdiskutieren lässt.
Es ist klar: Nicht dunkle Ecken, sondern gewalttätige Männer sind das Problem. Diese vermutete Gefahr (durch Männer) in dunklen Ecken hat jedoch zur Folge, dass man / Frauen diese meiden. Sie schränken ihren Bewegungsradius zeitlich und räumlich ein, um bestimmten Situationen aus dem Weg zu gehen.

Hier ist die Stadt gefragt, für die Sicherheit ihrer Bewohner:innen Sorge zu tragen.
Häufig können kleine Veränderungen im Straßenbild oder im Verhalten anderer dazu führen, dass der Weg weniger bedrohlich wirkt und aus der gefühlten Gefahr keine echte wird.

Wir wollen das Thema in die Teltower Öffentlichkeit bringen und uns austauschen.
Deshalb wollen wir in einem ersten Schritt durch eine Umfrage

  1. erfahren, wo Frauen sich unwohl fühlen.
  2. besprechen, was man diesem Gefühl entgegensetzen kann.
  3. Lösungen entwickeln, um die Situation zu verbessern.

Die Postkarte mit diesen Fragen kann als ausfüllbares PDF-Formular hier geladen werden. Wir freuen uns über Deine / Ihre Rückmeldung bis zum 28. Februar.

Bitte die ausgefüllte Karte ausdrucken und per Post oder als Anhang an frauentag@spd-teltow.de senden.

Bei einer Fahrradtour am Frauentag wollen wir uns diese Ecken und Lösungsvorschläge gemeinsam mit der Stadt und Polizei anschauen.

Wir laden herzlich ein, uns dabei am 8. März zu begleiten. Wir treffen uns um 18:00 Uhr auf dem Ahlener Platz / am S-Bhf Teltow.

Für Anmeldungen und Fragen nutzen Sie bitte folgende Adresse:
frauentag@spd-teltow.de