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Liebe Teltowerinnen und Teltower,
liebe Ruhlsdorferinnen und Ruhlsdorfer,

seit der Zulassung demokratischer Parteien im Wendewinter 1989/1990 gestalten wir, die Teltower SPD, Teltow und Ruhlsdorf mit. Am 14. Februar 1990 haben engagierte Menschen die Teltower SPD gegründet. Wir haben in den letzten 29 Jahren unsere Stadt aktiv gestaltet und viel erreicht. Wir sind natürlich stolz auf das Erreichte und auf die positive Entwicklung, die Teltow und Ruhlsdorf genommen haben. Wir sind aber noch lange nicht müde, sondern haben noch viele gute Ideen für unsere Stadt.
Sie halten unsere Ideen für Teltow 2019-2024 in den Händen. Seit vielen Jahren stellen wir die stärkste Fraktion bzw. Gruppe engagierter Mitglieder in der Stadtverordnetenversammlung und im Ortsbeirat Ruhlsdorf. Wir werben bei Ihnen mit unseren Inhalten und unseren engagierten Kandidatinnen und Kandidaten um Ihr Vertrauen, um unsere ehrenamtliche Arbeit in der SVV und im Ortsbeirat Ruhlsdorf fortsetzen zu können.
Unsere Stadt entwickelt sich schnell. Zu rasant meinen die einen, gerade schnell genug meinen die anderen.Viele Menschen ziehen nach Teltow. Besonders groß ist der Zuzug von jungen Familien. Teltow ist eine Stadt für alle: für alle Generationen, für alle Lebensweisen und für jede Herkunft. Wir werden Teltow und Ruhlsdorf weiter mit guten Ideen gemeinsam gestalten.
Gute Ideen sind gefragt. Polarisieren, Polemisieren und Ausgrenzen sind keine guten Wegbegleiter für unsere Stadt Teltow.
Wir sind jederzeit ansprechbar und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Ihr Sebastian Rüter
Vorsitzender der Teltower SPD

Unsere Ideen für Wohnen, Leben und Verkehr
Der starke Zuzug und der Bauboom haben Teltow dynamisch verändert und tun dies weiter. Mit ihrer Lage nah an Berlin und im Grünen bietet die Stadt ideale Voraussetzungen für alle. Dafür haben wir eine Menge getan: Die Sanierung der Altstadt, die Verkehrsberuhigung der Potsdamer Straße, der Ausbau von Straßen, Fuß- und Radwegen, der S-Bahnanschluss und der Bustakt für Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf gehören dazu. Die Grundinstandsetzung des kommunalen Freibades Kiebitzberge oder die Ansiedlung der neuen öffentlichen Gesamtschule nützen uns und unseren Kindern und Enkelkindern.
Das starke Wachstum darf niemanden überfordern. Wir dürfen das Tempo nicht von Investoren bestimmen lassen. Für uns muss Wachstum immer sozial, gerecht und umweltverträglich sein. Mehr Menschen in Teltow benötigen mehr Kitas, Schulen und Freizeitangebote. Die Verkehrsinfrastruktur muss mitwachsen. Vor allem den Fuß-, Rad- und öffentlichen Personennahverkehr haben wir im Blick. Außerdem brauchen wir in Abstimmung mit den Nachbarkommunen einen Siedlungsentwicklungs-/ Flächennutzungsplanung für eine bedarfs- und nachfragegerechte Bereitstellung von Wohnraum und Gewerbeflächen.
Wir wollen den sozialen Wohnungsbau deutlich ausweiten. Und niemand – vor allem Ältere und junge Familien – darf Sorge haben, sich eine Wohnung in Teltow nicht mehr leisten zu können. Die Mieten in Teltow sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Deshalb ist der Mietspiegel für Teltow fortzuschreiben.
Im Laufe der Bebauung steigt oftmals der Bodenpreis. Investoren sollen bei Bodenwertsteigerungen zukünftig einen höheren Anteil als bisher in die städtische Infrastruktur investieren. Wir erwarten Unterstützungen im sozialen Wohnungsbau bzw. bei preiswerten Familienwohnungen und bei der Schaffung von Kita- und Hortplätzen über einen städtebaulichen Vertrag mit den Investoren.
Damit soll Rechnung getragen werden, dass durch städtische Bauleitplanung geschaffenes Baurecht zu erheblichen Bodenwertsteigerungen führt.
Mit den Holland- und Buschwiesen hat Teltow eine grüne Lunge mit großer Artenvielfalt, die erhalten bleiben muss. Städtische Grün- und Erholungsflächen sollen geschaffen und erhalten bleiben. Sie müssen regelmäßig gepflegt werden. Bei allen städtebaulichen Vorhaben müssen Grünanlagen und Wege für Fußgänger- und Radverkehr mitgedacht werden.
An der Marina werden neue Begegnungsorte entstehen, die die Stadt noch lebenswerter machen. Dafür werden wir auch das Hafenumfeld bürgerfreundlich gestalten.

Unsere Ideen:
Wir werden für alle geeigneten Flächen das Vorkaufsrecht der Stadt beanspruchen. Damit unterstützen wir die WGT und die TWG bei der Schaffung von preiswertem Wohnraum.
Wir stehen für einen starken sozialen Wohnungsbau in Teltow. Bei jedem neuen Wohnungsbauprojekt sollen Wohnungen in einer Quote von 20% mit sozial verträglichen Mieten gebaut werden.
Wir werden Gewinne durch Bodenwertsteigerungen durch unsere Bauleitplanung in städtebaulichen Verträgen mit Investoren zum Nutzen aller in die städtische Infrastruktur einsetzen.
Beim Wohnungsneubau haben Lückenschließungen im Stadtgebiet für uns Vorrang. Grüne Freiflächen sind dabei unverzichtbar.
Soziale Infrastruktur braucht geeignete innerstädtische Flächen. Wir wollen sie sichern und neue Flächen dafür erwerben.
Der Klimaschutz in Teltow hat für uns hohe Priorität.
Wir setzen uns dafür ein, dass die Buslinien bedarfsgerecht eingesetzt werden.
Die an den Randlagen liegenden Stadtteile Sigridshorst, die Staedtersiedlung und Ruhlsdorf sollen besser an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden und miteinander verbunden werden.
Wir werden die Radwege weiter ausbauen und besser mit Fußwegen und Straßen vernetzen. Dazu gehört ein Fahrradparkhaus am S-Bahnhof und der Ausbau weiterer Park + Ride-Flächen.
Ein durchgehender Fahrradweg am Teltowkanal zur regionalen Anbindung bleibt unser Ziel.
Wir stehen ohne Abstriche zur geplanten Verlängerung der S-Bahn nach Stahnsdorf. Für die gesamte Region ist die Verlängerung der S-Bahn ebenso notwendig wie die Reaktivierung der Stammbahnstrecke als Regionalverkehrsstrecke.
Die Verlängerung der S-Bahn nach Stahnsdorf auf der geplanten Trasse muss allerdings im Einklang mit den Bedarfen von Mensch und Tier stehen.
Wir wollen für alle Fußgängerinnen und Fußgänger attraktive Wegeverbindungen schaffen, etwa mit Fußgängerüberwegen an Kreiseln und Querungshilfen. Dazu gehört auch die Nutzbarkeit der Fußwege für Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind.
Die zentral in Teltow gelegenen Holland- und Buschwiesen sollen als Naherholung und Naturerlebnis erhalten werden. Sie sollen auch für kommende Generationen als Landschaftspark erlebbar sein. Darum werden wir uns dafür einsetzen, dass die Stadt Teltow ihr Vorkaufsrecht, wenn möglich, ausübt.
Die Holland- und Buschwiesen müssen durch einen weiteren Zugang von der Potsdamer Straße aus besser erschlossen werden. Der begonnene Ausbau von Wegen muss fortgesetzt werden.
Wir wollen einen außerschulischen Lernort für Vorschulgruppen und Schulklassen in den Holland- oder Buschwiesen einrichten.
Die Grünanlage am Röthepfuhl in Ruhlsdorf soll eine nachhaltige Aufwertung erfahren.
Der Röthepfuhl soll als Biotop und Naturdenkmal erhalten und eine Verlandung nachhaltig verhindert werden.
Wir wollen die Aufenthaltsqualität in der Stadt erhöhen, zum Beispiel durch mehr Sitzgelegenheiten.
Ein gemeinsamer Bauhof in der Region wird eine bessere Grünflächenpflege und Säuberung sicherstellen. Weitere Hundetoiletten, Tütenspender sowie Abfallbehälter mit Deckel (z.B. am Ruhlsdorfer Platz) sind notwendig.
Wir setzen uns für die städtebauliche Aktivierung und Umgestaltung des Ruhlsdorfer Platzes, dem historischen Eingangstor der Stadt ein.
Kleingärten gehören zum Teltower Stadtbild und müssen erhalten bleiben.
Wir wollen das Umfeld des neuen Teltower Hafens mit Freizeitanlagen für alle Generationen aktiv gestalten.

Unsere Ideen für Kinderbetreuung, Jugendarbeit und Schule
Teltow wächst und Kitas, Schulen und Horte müssen mitwachsen. Teltow hat ein breites Angebot von Einrichtungen, in denen unserer Kinder vom Krippenalter bis in die Grundschule betreut werden. In den vergangenen Jahren haben wir erhebliche Mittel für die soziale Infrastruktur eingesetzt. Unsere gute wirtschaftliche Lage ermöglicht es, fortlaufend in die Instandhaltung, den Um- oder Neubau von Schulen und Kitas zu investieren. Sie sind nicht zuletzt wegen des Zuzugs und des wachsenden Bedarfs an Betreuungs- und Schulplätzen in den Grundschulen nötig.
Die Einrichtung weiterer Schulen, Kitas und Horte in öffentlicher Trägerschaft bleibt damit einer unserer Schwerpunkte. Es ist nicht gut, dass unsere Kapazitäten in Kitas und Horten stets bis an den Rand des Vertretbaren ausgereizt sind. Gleichzeitig werden wir weiterhin freie Träger ermutigen, in der Stadt aktiv zu werden, um eine möglichst große Bandbreite von Angeboten vorzuhalten.
Die Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bilden die Grundlage für das gute Angebot in Teltow. Freie Träger sind mit ihren Aktivitäten in Teltow herzlich willkommen. Wir freuen uns über Ergänzungen des städtischen Angebots für unsere wachsende und vielfältige Stadt.
Die neue Gebührenordnung für die Kitas und Horte der Stadt entlastet viele Eltern deutlich. Wir unterstützen weiterhin die Idee einer komplett kostenfreien Erziehung von der Kita bis zur Ausbildung bzw. Hochschule und begrüßen, dass das letzte Kitajahr in Brandenburg seit dem Sommer 2018 kostenfrei ist. Dies kann aber nur der Einstieg in eine komplette und durch das Land zu finanzierende Beitragsfreiheit sein.
Unsere Ideen:
Wir werden dafür sorgen, die Angebote der Kinderbetreuung weiterhin an den Bedarfen der Eltern auszurichten.
Viele Familien nutzen schon heute die Angebote des Philantow-Familienzentrums. Hier werden wir auch künftig investieren, um die Angebote bedarfsgerecht anzupassen, das soziale Miteinander zu stärken und die Integration Geflüchteter zu unterstützen.
Kitas und Horte brauchen engagierte Erzieherinnen und Erzieher. Wir wollen sie an Teltow binden und neue Fachkräfte gewinnen, etwa durch finanzielle Anreize, die Übernahme von Ausbildungskosten oder ähnlichen Angebote. Sachgrundlose Befristungen schließen wir aus.
Unsere Schulen in Teltow sind gut. Bei der Ausstattung mit WLAN oder aktuellen elektronischen Medien gibt es Nachholbedarf. Wir wollen die Schulhöfe an moderne Erfordernisse anpassen und stets weiterentwickeln. Notwendig ist, die Schulsozialarbeit auszubauen.
Das Angebot an Jugendfreizeiteinrichtungen für unterschiedliche Zielgruppen muss erhalten und nach Bedarf ausgebaut werden. Die Integration von Geflüchteten ist eine neue Aufgabe. Wir treten außerdem für eine bessere Vernetzung der Angebote über unseren Sozialraumkoordinator ein.
Die Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene sind in unserer Region noch nicht ausreichend. Wir werden uns dafür einsetzen, zusammen mit den Nachbarkommunen in unserer Region Freiräume zu entwickeln. Wir werden die Beteiligung Jugendlicher bei allen sie betreffenden Projekten in geeigneter Weise fördern und stärken.
Unsere Ideen zur Wirtschaftsförderung
Kommunale Wirtschaftsförderung wird durch eine transparente und effizient arbeitende Verwaltung gestaltet. Wir wollen wieder verstärkt die „kleinen“ Dinge für Betriebe und Unternehmen in Teltow tun. Dafür ist es nötig, dass Betriebe und Unternehmen einen direkten Ansprechpartner in der Stadtverwaltung haben. Über die Bauplanung sollen auch Gewerbeflächen und Entwicklungsflächen zur Verfügung gestellt werden.

Unsere Ideen:
Die Stelle für Wirtschaftsförderung bei der Stadt wird kompetent besetzt und ausgestattet.
ÖPNV-Angebote und Verkehrswege für Fuß-, Rad- und Autoverkehr berücksichtigen die Lage der Arbeitsplätze in der Stadt, insbesondere für die Einpendler.
In den Gewerbegebieten muss ausreichend Parkraum vorhanden sein.
Wir werden einen Gesprächskreis Wirtschaft einrichten.
Wir werden gemeinsam mit den Gewerbetreibenden die Aktionen zum „Weihnachtlichen Teltow“ und die Weihnachtsbeleuchtung verstärken.
Wir werden den Standort Teltow für die Gesundheitswirtschaft weiter festigen und öffentlich herausstellen.
Die Fördermöglichkeiten für einen 5G-Standard in Teltow werden geprüft.

Unsere Ideen – von allen für alle!
Viele Teltowerinnen und Teltower, Ruhlsdorferinnen und Ruhlsdorfer engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, Initiativen, in der Kirche, bei der Feuerwehr oder in Parteien. Ohne diesen persönlichen Einsatz wäre unsere Stadt nicht so bunt, vielfältig und lebenswert, wie sie ist. Dieses Engagement wollen wir stärken, ausbauen und vereinfachen.
Viele Menschen haben ihre ganze Familie hier in der Stadt. Andere sind auf sich allein gestellt. Für ältere Menschen kann der Kauf einer Fahrkarte für die Bahn eine Hürde für den Besuch ihrer Enkel darstellen. Jüngere Menschen haben dafür Schwierigkeiten, sich einen Vormittag für einen Handwerkstermin freizuhalten. Deshalb wollen wir den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen weiter verbessern und Plattformen für praktische nachbarschaftliche Hilfe neu schaffen. Mit dem Philantow hat die Stadt schon heute ein starkes Fundament, das wir weiter ausbauen können. Auch freie Träger wie die Akademie 2. Lebenshilfe e.V. und die AWO leisten hier wertvolle Arbeit.

Unsere Ideen:
Das Generationenforum im Philantow soll eine Plattform bieten, um Nachbarschaftshilfen zwischen den Generationen zu organisieren.
Mit dem jährlichen Ehrenamtspreis der Stadtverordnetenversammlung Teltow machen wir das vielfältige Engagement in unserer Stadt sichtbar und würdigen es.
Viele Menschen würden sich gerne ehrenamtlich engagieren, wissen aber nicht genau wo. Mit Hilfe einer Ehrenamtsbörse, auf die zum Beispiel Vereine und Initiativen zugreifen können, wollen wir ehrenamtliches Engagement vereinfachen.
Wir treten dafür ein, die Stelle des Sozialraumkoordinators zu verstetigen, um das vielfältige bürgerschaftliche Engagement und die zahlreichen Angebote unserer eigenen Einrichtungen wie z. B des Philantow oder des Jugendtreff Teltow miteinander zu verzahnen.
Wir unterstützen die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments.
Ältere Menschen brauchen andere Unterstützung als junge Menschen. Wir wollen die Stadt seniorengerechter ausbauen. Neben den barrierefreien Zugängen zu öffentlichen Gebäuden gehört dazu der weitere Ausbau von Querungshilfen bzw. Fußgängerüberwegen sowie Bordsteinabsenkungen.
Für Sehbehinderte wollen wir Fußgängerampeln mit Signalton und bessere Zugänge zur Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen.
Das Integrationskonzept setzen wir um und werden es zusammen mit allen Akteurinnen und Akteuren weiter fortschreiben. Dabei wollen wir auch die ansässigen Betriebe und Unternehmen stärker einbeziehen.
Eine bürgernahe Verwaltung ist persönlich erreichbar, kann aber viele Anliegen auch online erledigen. Diese Möglichkeiten wollen wir ausbauen, ohne Öffnungszeiten einzuschränken.
Wir wollen auch die öffentlichen WLAN-Hotspots ausweiten.

Unsere Ideen für Kultur und Vielfalt
Teltow hat sich, auch Dank ehrenamtlicher Initiativen zu einer Stadt mit attraktiven kulturellen Leben entwickelt. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger Teltows, aber auch Gäste kommen gern zu Veranstaltungen in die Stadt. Ob Besuche im Bürgerhaus und Stubenrauchsaal, im Heimatmuseum oder in der Andreaskirche - ob Lesung, Theater, Ausstellung oder Konzert, viele Angebote für Groß und Klein wurden in den letzten Jahren ausgebaut. Ehrenamtliche Kunst- und Kulturinitiativen, aber auch kulturelle Angebote des in der Altstadt ansässigen Gewerbes sind ein großer Gewinn für die Stadt.
Die vier bestehenden Städte-partnerschaften sollen weiter mit Leben erfüllt werden. Wir wünschen uns dabei eine große Teilnahme der Bevölkerung.
Teltow ist in den letzten Jahren für viele Geflüchtete ein Zufluchtsort geworden. Wir wollen eine Stadt, in der alle Menschen friedlich miteinander leben und sich zuhause fühlen. Egal ob jung oder alt, ob schon seit Generationen in Teltow oder ob ihr Geburtstort weit entfernt ist: Teltow ist unsere gemeinsame Heimat. Diese Vielfalt ist eine große Chance, aber auch Herausforderung der Stadt. Deshalb unterstützen wir Initiativen und Angebote, die Diskriminierung und Fremden-feindlichkeit in der Gesellschaft entgegenwirken und unsere demokratische Kultur festigen. Gemeinsame Feste, wie das japanische Kirschblütenfest, der Tag der offenen Höfe, das Stadtfest, das Rübchenfest oder das Ruhlsdorfer Oktoberfest begeistern Gäste längst über die Stadtgrenzen hinaus und gehören zur festen Tradition.
Wir wollen dauerhaft ein attraktives Bildungs- und Kulturangebot für Kinder und Jugendliche sichern. Die Jugendkunstschule und die Stadtbibliothek leisten hierfür hervorragende Arbeit. Wir wollen die Vielfalt der Kunst- und Kulturlandschaft weiterhin unterstützen und stärken.
Die Pflege einer Erinnerungskultur ist uns besonders wichtig. Die Opfer des NS-Regimes und der SED-Diktatur dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Viele Stolpersteine in Teltow erinnern an jüdisches Leben in Teltow und dessen Auslöschung. Gedenkstelen am Teltowkanal halten Erinnerungen an das Leid an der innerdeutschen Grenze wach.

Unsere Ideen:
Die Museen in Teltow bewahren Zeugnisse vergangener Zeiten, erzählen die Geschichte Teltows und schaffen Identität und Verbundenheit mit der Stadt. Wir werden sie weiter fördern und ihnen ermöglichen, dem heutigen Publikumsinteresse Rechnung zu tragen.
Wir wollen ehrenamtlich Kulturschaffende und ansässige Künstler, aber auch bestehendes Gewerbe in der Altstadt stärken und ihr kulturelles Angebot unterstützen. Kunst- und Kulturinitiativen sind sinnstiftend und regen zum Nachdenken an.
Wir setzen uns weiterhin für die Einrichtung von Gedenkorten ein und unterstützen Aktivitäten zur Aufbereitung staatlich begangenen Unrechts an Teltower Bürgerinnen und Bürgern.
Darüber hinaus fördern wir Veranstaltungen und Aktionen gleichermaßen gegen Mobbing wie gegen Rassismus.

Unsere Ideen für Sport und Freizeitaktivitäten
Teltow baut sein großes Angebot an Sportstätten stetig aus. So wird in Ruhlsdorf ein neuer Kunstrasenplatz gebaut. Die Handlungserfordernisse des Sportentwicklungskonzeptes für die Region werden wir in den nächsten Jahren umsetzen.
Wir wollen die interkulturelle Öffnung der Sportvereine gezielt fördern und Trainingsangebote für unzureichend erreichte Gruppen in Kooperation mit den Vereinen stärken. Darüber hinaus ist es uns wichtig, das Freizeitangebot in der Stadt insgesamt weiter zu verbessern.

Unsere Ideen:
Wir setzen uns für eine regionale Sportarena für den Spitzen- und Breitensport ein.
Wir wollen eine Schwimmhalle in der Region. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen werden wir prüfen, wie sie verwirklicht werden kann.
Bestehende städtische Sporthallen wollen wir für den Turnier- und Wettkampfbetrieb ertüchtigen.
Wir wollen die Sportvereine bei Projekten besonders unterstützen, wenn diese im öffentlichen Interesse in Teltow sind.
Zur effektiven Auslastung haben wir den Jahnsportplatz mit einem witterungsunabhängigen Kunstrasen ausgestattet. Zudem werden wir die Erstellung eines neuen Rasenplatzes prüfen.
Wir wollen die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen für Jugendmannschaften auf alle Altersgruppen ausweiten.
Das Spielplatzangebot im gesamten Stadtgebiet soll ausgebaut und geeignete Flächen hierfür ausgewiesen werden.
Durch die Entwicklung der Marina Teltow wird auch ein überregionaler Anlaufpunkt für Kanuten/ Kanuwanderer geschaffen, der zu einem attraktiven touristischen Wasser-wanderrastplatz ausgebaut werden soll.

Unsere Ideen für Sicherheit und Ordnung
Die Themen Ordnung und Sicherheit haben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eine große Bedeutung. Wir haben in den letzten Jahren einiges auf den Weg gebracht und wollen bereits Begonnenes weiterführen.

Unsere Ideen:
Wir werden die Sicherheits-partnerschaft mit der Polizei Brandenburg weiterhin unterstützen. Der Präventionsrat soll gestärkt und besser ausgestattet werden.
Wir werden dafür sorgen, dass im Umfeld von Kitas und Schulen die Verkehrssicherheit verbessert wird. Initiativen wie der „Schulexpress“ an der Anne-Frank-Grundschule müssen stärker unterstützt werden. Wir werden darauf dringen, dass Schulbusse für Grundschüler durch geeignete Symbole erkennbar werden.
Graffitis sind in der Stadt ein zunehmendes Ärgernis. Wir wollen vorbeugende Maßnahme und Kampagnen initiieren und prüfen, ob erlaubte Orte für Sprayerinnen und Sprayer ausgewiesen werden können. Außerdem werden wir prüfen, wie gefährdete Flächen besser geschützt und vorbehandelt und Graffitis entfernt werden können.
In Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürger wollen wir schlecht beleuchtete Orte identifizieren und hier die Beleuchtung verbessern.
Wir wollen ein Förderprogramm für den Zuschuss für Sicherheitstechnik z.B. für künstliche DNA auflegen und Aktionstage initiieren, an denen beispielsweise kostenlose Fahrradcodierungen angeboten werden.
Wir werden die regelmäßige Pflege der städtischen Regenmulden, des Straßenbegleitgrünes und der Regenabflüsse verbessern.
Wir wollen eine regelmäßige und angemessene Reinigung und Instandhaltung des Ruhlsdorfer Friedhofes durchsetzen.
Wir fordern stärkere Kontrollen und die Beseitigung von Abfällen in Wäldern und Feldern.